Aktuelles

Menschen zusammenbringen, Angebote vernetzen, lokale Initiativen ins Leben rufen und insgesamt die „Sorgenetze“ in den Modellregionen Eferding und Groß-Enzersdorf stärken. Das ist das Vorhaben des Projekts „Caring Communities“ des Österreichischen Roten Kreuzes.

Viele Studien zeigen, dass Gesundheit nicht nur in der Hand des oder der Einzelnen liegt, sondern dass ein gesundes Leben sich aus verschiedenen Quellen speist, wie zum Beispiel Bildung, Einkommen, Arbeitsbedingungen, gebaute Umwelt, Natur oder den Möglichkeiten zur Teilhabe im Wohnumfeld. Gerade Gemeinden und Städte als unmittelbare Lebenswelten der Menschen, haben hier gute Möglichkeiten und eine besondere Verantwortung: Sie können die Lebensbedingungen so (mit-)gestalten, dass ihre Bürgerinnen und Bürger die Chance auf ein gesundheitsförderndes Leben haben.

Die COVID-19 Pandemie trifft manche Bevölkerungsgruppen besonders hart. Um die soziale Unterstützung und Teilhabe der Betroffenen aber dennoch längerfristig zu gewährleisten, hat der Fonds Gesundes Österreich die Förderaktion „Gesunde Nachbarschaft verbindet!“ ins Leben gerufen.

Auf der Seite Freiwilligenweb.at des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz finden Sie viele Informationen darüber, wie und wo freiwilliges Engagement auch in Zeiten reduzierter persönlicher Kontakte möglich ist.

Wir alle können dazu beitragen, uns alle, aber vor allem auch unsere älteren Verwandten, Freund/innen und Nachbar/innen zu schützen und sie bei Bedarf zu unterstützen.

 

Wie können Sie ältere Menschen unterstützen?

Zeigen Sie Ihren Angehörigen, Freund/innen oder Nachbar/innen in diesen Zeiten ohne direkten Kontakt durch eine Textnachricht oder einen Anruf, dass Sie an sie denken.

Egal, ob beim Besuchsdienst für ältere Menschen, dem Engagement in einem Sprachcafé, Aktivitäten in einem Sportverein oder bei anderen freiwilligen Tätigkeiten – viele der gewohnten Engagementmöglichkeiten bedeuten einen direkten Kontakt mit Menschen und sind deshalb aktuell nicht möglich. Um die rasche Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern, müssen auch freiwillig Engagierte ihre Sozialkontakte drastisch einschränken.

Meist sind Projekte entweder im ländlichen oder im städtischen Raum angesiedelt und müssen sich den Herausforderungen des jeweiligen Settings stellen. Unser „Auf gesunde Nachbarschaft!“-Projekt Geschichten und Talente der Vielfalt trägt die „Vielfalt“ nicht bloß im Titel. Das Projekt wird parallel an zwei Orten durchgeführt. In Wien im „Kreta-Viertel“ (10. Wiener Gemeindebezirk) und im niederösterreichischen Ternitz in der „Dreiersiedlung“ (Ortsteil Pottschach).

In sieben Bundesländern wird das Wissen um die Bedeutung von gesunden Nachbarschaften bei den verschiedensten Veranstaltungen an die Menschen - vor allem Multiplikator/inn/en im kommunalen Setting - weitergegeben.

Wie kommt man eigentlich in den App-Store? Wie kann ich meine Fotos auf dem Handy ordnen? Und wo finde ich die Bilder, die mir über WhatsApp geschickt wurden? Für diese und viele andere Fragen rund um das Mobiltelefon gibt es im Waldviertler Kernland – einer Kleinregion aus 14 Gemeinden im südlichen Waldviertel – in Kürze kompetente Unterstützung: Ehrenamtliche „Handybegleiter/innen“ werden den älteren Bewohner/innen der Region in „Smartcafés“ für Fragen rund ums Handy zur Verfügung stehen.

Dem dritten Freiwilligenbericht des Sozialministeriums aus dem Jahr 2019 zufolge sind 3,5 Millionen Österreicher/innen freiwillig in Vereinen, Organisationen, Initiativen oder der Nachbarschaftshilfe in Katastrophenhilf- und Rettungsdiensten sowie den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt, Soziales und Gesundheit tätig. Dabei zeichnet sich immer mehr ab, dass das Potenzial an Menschen, die für die Freiwilligenarbeit gewonnen werden könnten, unausgeschöpft ist und in Zukunft besser aktiviert werden sollte. Wo Handlungsbedarf besteht, zeigen die Ergebnisse des Freiwilligenberichts.

Eine Initiative des Fonds Gesundes Österreich
Logos Ministerium für Frauen und Gesundheit, Gesundheit Österreich GmbH und Fonds Gesundes Österreich