Gemeindeprojekte „Gemeinsam gesund in…“

Die Förderschiene „Kommunale Projekte – Gemeinsam gesund in …“ wurde 2009 im Rahmen des Schwerpunkts Herz-Kreislauf-Gesundheit entwickelt, dieses Thema war auch der erste thematische Fokussierung der Förderschiene. Ab 1. April 2013 gelten neue Förderbedingungen und es werden vorrangig Nachbarschaftsprojekte, die an den Schwerpunkt der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ anknüpfen, über diese Förderschiene gefördert. Bitte berücksichtigen Sie bei der Planung von Projekten, die Sie in dieser Förderschiene einreichen wollen, die neuen Rahmenbedingungen.

 

Gemeinden, Städte oder andere kommunale Verwaltungsbehörden mit eigener Rechtspersönlichkeit sollen die Projekte selbst beantragen. Stadtteile oder Bezirke größerer Städte und ohne Rechtspersönlichkeit können in Kooperation mit regionalen Gesundheitsförderungseinrichtungen den Antrag stellen.

Projekte in der Förderschiene Kommunale Projekte „Gemeinsam gesund in …“ können sich an alle Einwohner/innen richten. Besonderes Augenmerk soll auf die soziale Einbindung und Unterstützung von Personengruppen gelegt werden, die weniger am sozialen Leben teilhaben oder hohen Belastungen ausgesetzt sind. Beispielsweise neu zugezogene Personen, Menschen die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, Eltern von Babies und Kleinkindern, Mehrkindfamilien, Alleinerziehende, ältere Menschen, Migrant/innen, Arbeitssuchende, Personen in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen, Personen mit wenig Einkommen, Menschen mit Behinderungen, Personen mit besonderen Betreuungspflichten, etc.

Das Antragsverfahren ist im Vergleich zu praxisorientierten Projekten vereinfacht, um Antragstellerinnen und Antragstellern, die bislang noch kein Projekt beim FGÖ eingereicht haben, einen leichteren Zugang zur Projektförderung zu ermöglichen. Das soll dazu führen, dass diese Fördernehmerinnen und -nehmer in der Folge auch umfassendere Projekte durchführen und beim FGÖ zur Förderung einreichen können.

 

Die wichtigsten Eckpunkte der ab 1. April 2013 geltenden Rahmenbedingungen:

  • Vorrangig werden Nachbarschaftsprojekte gefördert.
  • Die Projektlaufzeit ist max. 2 Jahre.
  • Eine erneute Einreichung in dieser Förderschiene ist prinzipiell möglich, bestimmte Bedingungen müssen aber erfüllt sein (die detaiilierten Infos werden in einem Factsheet bereitgestellt werden).
  • Je nach Einwohner/innenzahl des einreichenden kommunalen Settings ist ein Gesamtkostenrahmen festgelegt, davon fördert FGÖ 50%:

 

Einwohner/innenzahl Gesamtkostenrahmen
bis 2.000 Personen € 5.000 bis € 10.000.-
bis 10.000 Personen  € 7.500 bis € 15.000.-
über 10.000 Personen € 10.000 bis € 20.000.-

 

Wie breit die Palette möglicher Maßnahmen in Nachbarschaftsprojekte ist, zeigt eine am Ende der Seite herunterladbare Exceldatei mit Beispielen aus bereits durchgeführten Projekten. Hier finden Sie laufende bzw. abgeschlossene Gemeindeprojekte.

Detaillierte Informationen für Antragsteller/innen werden in einem Factsheet zusammengefasst, das Sie am Ende dieses Artikels herunterladen können.

Für Fragen steht Frau Anna Krappinger, MA unter anna.krappinger@goeg.at im FGÖ gerne zur Verfügung!

 

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